new mobilities regimes

12. Oktober 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Art and Social Sciences

edited by Susanne Witzgall, Gerlinde Vogl, Sven Kesselring

New Mobilities Regimes in Art and Social Sciences by Susanne Witzgall, Gerlinde Vogl and Sven Kesselring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wirkstoffe

09. September 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

Als “Rauschzeit” * wird die Paarungszeit des Schwarzwildes bezeichnet. Rauschsynchronisation bedeutet hier, dass die Leitbache die Rotte anführt und den Zyklus bestimmt. Fällt die Leitbache aus, entsteht ein Rauschchaos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Unter diesem Begriff kuratiert Uwe Schloen eine Wanderaustellung. Die wenigsten der beteiligten Künstlerinnen und Autoren sind waidmännisch auf dem Laufenden. Vielmehr wird in diesen Kreisen der Rauschbegriff  als absichtlich herbeigeführte Ausnahmesituation verstanden.

Galerie KD Kunst in Wallhöfen bei Bremen

21.-29.09.2013

knapp daneben

07. Juli 2013

Den Konzeptionswünschen für lokale Luftanbindung stehen oft beschränkte Realisationsmittel gegenüber, so dass eine grössere Toleranz bei der Realisierung nötig ist, um aus Abweichungen vom Plan Zweckmässigkeiten zu machen. Die Differenz zwischen Absicht und Ausführung sorgt für ortstypischen Spielraum mit hoher Benutzerfreundlichkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

polyports sind Start- und Landeplätze für verschiedene Flugverfahren. Sie bewähren sich vor allem in abgelegenen Regionen ohne regelmässigen Verkehr und zeichnen sich durch vielseitigen praktischen Nutzen aus.

Die Grundausstattung besteht aus einer robusten Plattform mit einer Infrastruktur für minimal airports nach ICAO Richtlinien (International CivilAviation Organization).

events:polyport [störenkultur]

 

space explorer kongress in köln

21. Juni 2013

return to forever

Ein Statement von Markus Döhne und Res Ingold

zum XXVI. Planetarischen Kongress in Köln

oben ist nichts

Der Blick in den Sternenhimmel hat schon immer Sehnsüchte geweckt. Knapp 100 Jahre dauerte es bis die Vision der Jules Verne‘schen Reise zum Mond (De la Terre à la Lune, Paris 1865) zu Hochzeiten des Kalten Krieges endlich realisiert wurde.

In der ersten Juliwoche findet in Köln der 26. Planetarische Kongress der Association of Space Explorers (ASE) statt. Bei diesem Stelldichein der noch lebenden Weltraumfahrer (-veteranen), die sich 1983 bei der Gründung ihres Clubs selber als “Bürger des Weltraums – Hüter der Erde” nannten, werden Gedanken über die zukünftige Nutzung des Weltalls ausgetauscht und propagiert. Pragmatische kommerzielle Gedankenmodelle, die nichts mehr mit den Visionen Vernes gemein haben.

Die Diskussion über künftige Nutzungsformen des Kosmos wird von Markus Döhne und Res Ingold im Turm der Lutherkirche vom 28. Juni bis zum 14. Juli unter dem Titel return to forever künstlerisch akzentuiert.  Konkret treffen wir auf Portraits von Raketen und Raumfahrern, einen Affen und einen Maulwurf, auf eine Reise zum Mond die im Innern der Erde endet. Es ist eine Ausstellung über das Reisen und Entdecken, und der Turm  selbst – als Vehikel dieser Reise – gleicht  einer Rakete, seine Stockwerke lassen sich als Stufen derselben lesen, in denen von dieser Reise erzählt wird.

Nicht nur die die Raumfahrt stösst in real neue Räume vor, auch in der Kunst werden Weltenräume definiert und mit Raum-, Zeit- und Reisephänomenen experimentiert. Wie sieht die dunkle Seite des Mondes aus, wie viele Sterne pro Sekunde stehen am Himmel, wer kontrolliert die Lichtgeschwindigkeit, wem gehört das Weltall?

Der eine Traum Jules Vernes scheint verwirklicht, der andere, von der Reise ins Erdinnere (Voyage au centre de la terre, Paris 1864) wartet noch auf seine Realisierung. Erste Projekte, das erfahren wir in der Ausstellung, laufen bereits. Bedienten sich die Ingenieure zu Beginn der bemannten Raumfahrt noch mit Ratten und Mäusen, später mit Hunden und Affen, so wühlt nun, zur Abwechslung und Erkundung des Erdinneren schon mal ein Maulwurf im Kirchturm.

im turm | Lutherkirche

Martin-Luther-Platz, 50677 Köln

28. Juni bis 14. Juli 2013

flight sham

29. September 2012

fliegen und täuschen

Fliegen um abzulenken, eine falsche Fährte zu legen, um einem Stalker oder Schuldeneintreiber zu entkommen oder einfach dem Alltag zu entfliehen, hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern durchaus ästhetische Qualitäten. Fint flights are cool.

Das Geschäftsmodell der Täuschungsflüge ist abgeleitet vom Flugverhalten der blauflügeligen Ödlandschrecke. Das unscheinbare Insekt fliegt nur dann, wenn es wirklich sein muss. Lieber bleibt es an Ort und Stelle und probiert alles aus was zu haben ist. Ödlandschrecken finden in kargsten Gegenden genügend Abwechslung und ziehen deshalb das Verweilen oder kleine Spaziergänge jeder anderen Fortbewegungsart vor, denn es ist immer genug von irgend etwas da, selbst da, wo andere nichts mehr entdecken können.

Ödlandschrecken verlassen sich auch bei Gefahr auf ihre Unauffälligkeit und verharren ruhig am Boden, anstatt wegzuhüpfen. Erst im letzten Augenblick springen sie ab und öffnen die blauen Flügel, so dass ein optischer Blendeffekt entsteht. Sie flattern einige Meter blau flimmernd durch die Luft. Noch im Flug ziehen sie die Hinterflügel unter die tarnenden Deckflügel und schlagen einen Haken. Sie landen nie dort, wo der Verfolger sie erwartet, und machen sich sofort wieder unsichtbar.

Am hellichten Tag alles machen können wozu man Lust hat, ohne von Neidern, Ordnungshütern oder Bedenkenträgern entdeckt oder gestört zu werden. Andere glauben lassen, man würde fliegen, während man längst angekommen ist oder gar nicht erst startet.

Voler à la sauterelle bedeutet decollage au trompe l’oeil.

Eine Nymphenburg für Bochum. Das Situative Brachland Museum erhält ein Terrarium für die blauflügelige Ödlandschrecke.

trasalimenti

14. August 2012

eagle spotting

cool places of the world – middle age film sets

l’Aquila (Italia)

Rocca Calascio ist eine beliebte Filmkulisse in den Abruzzen, die das populäre Bild einer mittelalterlichen Kastellruine in verschiedenen Filmen geprägt hat. Gut zu sehen ist das Gemäuer in ladyhawke mit Michelle Pfeiffer oder the american mit George Clooney.

Die ingold airlines maxmiles champions 2012 – Martin Stankowski und Doro Scholemann – sind eingeladen, das beliebte Ausflugsziel in einer persönlichen Führung kennenzulernen. Auch Michelle Pfeiffer ist anwesend, wird am ehemaligen Set kaum erkannt und in Ruhe gelassen.

Eagle spotting bedeutet, die Augen zu öffnen und den Himmel über den Horizont zu schauen. Martin Stankowski ist Journalist, Stadt- und Gegenwartsforscher, und unterrichtet Rebellions-Design. Doro Scholemann hat seit über 30 Jahren mit ihm zusammen über 100.000 Flugmeilen substituiert und zusätzlich 85.000 Lesemeilen gesammelt.

Über Ferragosto macht ganz Italien Ferien und viele fliehen vor der Hitze in die Berge, um am Fuss historischer Ruinen Pic-nic zu machen. Zu sehen sind in Rocca Calascio neben zahlreichen Ufos und Hochlandschafen ein gefährlicher Werwof, eine Wasgans und mehrere Schwärme von Wobienen von namhaften Autoren und Szenebildnern wie Pavel Schmidt, Paul Wiedmer, Samuele Vesuvio und anderen Bergsteigern.

background scenery. sensation of the fake. playground for art-entertainment.

spring news

19. April 2012

Attraktiv und cool: Als springender Punkt wird ein Schwebezustand zwischen Ahnung und Erinnerung bezeichnet.

Die längeren Tageslichtraten fördern nicht nur die Serotoninproduktion und damit die Gedächtnisleistung, sondern reduzierten die Kälteempfindlichkeit und damit das Verhüllungsbedürfnis. Kaum realisiert man dass Frühling ist, springen die Gedanken wieder – isländisch hoppa.

Köln:

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland: Erfolgreiche Revision des Bonner Bundesvogelflughafens.

Die Genehmingung für den kontrollierten Flug- und Brutbetrieb erfolgt bis Saisonende 2012. Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland – Bonn

Bern:

Markteinführung soloport

Mobiler Terminal auf der DIN-Norm für die Europalette (1200x800x155 mm). Ein entscheidendes Konzept zur Überbrückung der unterschiedlichen Normen der verschiedenen Verkehrssysteme, mit dem die Schweiz etwas stärker mit der europäischen Gemeinschaft verbunden wird.*

Der neue singlehub ist eine hochindividualisierte, mobile Anschlußstelle für unterschiedliche Flugbedürfnisse im weltweiten motols (mobil takeoff and landing system) von ingold airlines. Seine Funktionalität verbindet alle Sicherheits- und Servicebereiche eines modernen Verkehrsflughafens mit den lokalen Ansprüchen und Bedürfnissen nach Erreichbarkeit und persönlicher Bewegungsfreiheit. Reiseverzeichnisse unter stoerenkultur

Zagreb:

Die adriatische Inselverbindung  balkanhopper erschließt einen Teil Europas mit dem Wasserflugzeug der von ingold airlines bisher nur mit dem Luftschiff von Venedig aus angesteuert  worden ist. Als erster Wasserflugplatz geht Nerezine ans neuen Netz, den Vorsitz über den Hydroport übernimmt Ferdinand Zorovic: “Eine neue Ära des ökologischen Tourismus bricht an: Auf den 1246 kroatischen Inseln kann man nicht nur landen, sondern jetzt auch wassern.

München:

Neuer künstlerischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für interdisziplinäre Projekte wird Dr. Alexis Dworsky www.alexisdworsky.de

Reykjavik:

Trotellummen, Odinshühnchen und Stare: Auf den Fersen von Dieter Roth mit Wolfgang Müller.

Auf dem jüngsten Kontinent wird eine der grössten Flugplatzdichten der Welt verzeichnet, auf 3265 Einwohner kommt ein Flugplatz, der grösste ist nach Leifur Eirikson benannt und liegt bei Kevalik neben Reykjavik, der kleinste, níutíu og átta, ist Kurt Schwitters gewidmet und wird Ende Mai dem Betrieb übergeben.

Berlin:

An der UdK wird gefragt, ob es etwas gibt, was strategic art genannt werden könnte: Strategic Art!?

* Dass aus Helvetien kein Heinz geworden ist, liegt an den Schweizelmännchen und Schweizelweibchen. Was für Isländer die Elfen**, sind in der viersprachigen Alpenrepublik nämlich die kleinen Gnome mit einem Herz für Hamster, die den Eidgenossen bis heute zur Hand gehen und dem Land zu seinem Namen verholfen haben.

** wolfgangmueller.net

strategic art

24. Februar 2012

the art to act, to build, to certify, to differntiate, to encourafge, to fly, to gamble, to hide, to inspire, to join, to kick, to leave, to mobilize, to navigate, to open, to play, to question, to read, to share, to travel, to unlock, to visit, to watch, to xplore, to yelp, to zoom

Kunst als Ressource für produktive Missverständnisse, Zweckentfremdungen, Umdeutungen, Détournements. Motivation für situative Ziele in globalisierten Orientierungssystemen. Antimarketing für Reisende, die sich nicht nach den Angeboten der Tourismusbranche richten wollen. Ein Service für praktischen Konsumverzicht, der den Kunden hilft, sich auf Reisen individuell mit persönlichen Interessen zu befassen.

Strategic Art!?: Offizielle Bekanntmachung: Strategic Art? – Ein Symposium des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation der UdK Berlin | 24. Feb 2012

Der Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der HdK Berlin veranstaltet ein Symposium über Unternehmungen mit unterschiedlichen Zielen der Gewinnmaximierung, die neue Zugänge und Verbindungen herstellen, um gesellschaftliche, wirtschaftliche und plitische Blockaden aufzubrechen.

the donkey bridge

06. Januar 2012

2012 – das Jahr der Eselsbrücke – the year of the mnemonics

Die Dohle ist vom deutschen Naturschutzbund zum Vogel des Jahres gewählt worden. Der zu diesem Rabenvogel passende Wein ist nicht etwa der Dôle, sondern der Aigle, denn der mineralische Weißwein ist nach dem Vogel benannt, der in Italien nicht etwa Anguilla heisst (das wäre ja ein Aal), sondern Aquila. Nach dem Adler ist auch ein Ort in den Abruzzen benannt, der 2009 von einem Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden ist, bei dem 308 Menschen starben und 67.000 obdachlos wurden und über 15.000 Gebäude zerstört wurden, darunter der Ponte d’ Asino, der nach Berlusconis Besuch der Unglücksstelle vom Volksmund nur noch Ponte Ladrino (Diebesbrücke) genannt wird.

Wäre Thomas Manns Zauberberg nicht im Graubünden, sondern im Wallis angesiedelt gewesen, in Montana oder Crans beispielsweise, wäre die Dohle womöglich auch literarisch näher zum Adler gerückt, als sie heute ist. Dohlen sind verspielte Feinschmecker, intelligent und verfügen über ein ausgeprägtes Erinnerungsvermögen. Deshalb leben sie monogam und sind vom Aussterben bedroht. Eine Leibspeise der Dohle ist die Eidechse (französisch lézard, ausgesprochen wie “Lesart”, also Verständnis- oder Standpunktfrage), wenn sie ihre Nahrung nicht vom Teller eines schwindsüchtigen Patienten aus einem Sanatorium stibitzt. Deshalb ziert die Etikette des Agiles eine Lucertola, die gesellige Orte mit Licht, Sonne, Wein und Wonne mag, ein Lounge Lizard.

Als Eselsbrücke wird in der deutschen Sprache eine Gedächtnishilfe genannt, mit welcher Dinge miteinander in Beziehung gesetzt werden, die in keinem offensichtlichen Zusammenhang stehen, aber durch die assoziative Verbindung Erinnerungen verankern. Denn der schlaue Esel trippelt sicher über Stiege und Pfade, auf denen dem Hasenfuss schwindlig wird, bloss, um trockenen Hufes über das Wasser zu gelangen, von dem er nicht weiss, wie tief es ist. Nie würde ein Esel freiwillig durch einen Bach waten, weshalb man seit Menschengedenken Brücken für ihn baut. Nach dieser Lesart ist der pons asinorum nicht nur eine Versicherung, sondern auch eine Startrampe für fliegende Assoziationen und Erinnerungen. Nichts von Bedeutung für Dohlen.

Château d’Aigle, Musée de l’Etiquette Contemporaine

hubschrauber für das gericht

21. Mai 2011

Berlin-Prag

Das vorläufige Basalgericht von Köln wird in Zukunft mit dem Hubschrauber zu den Aussenterminen fliegen.

Arbeitsüberlastung, chronischer Zeit- und Schlafmangel beeinträchtigen auch in der Justiz zunehmend Personal und Angeklagte. Um Alkohol- und Medikamentenmissbrauch zu vermindern, sowie Prozessabläufe zu beschleunigen werden im Rheinland demnächst die gerichtlichen Staustrecken mit Direktflügen überwunden.

Bei einem Verhör auf dem internationalen Vogelflughafen der Bundesrepublik Deutschland in Bonn äusserte sich Dr. Bernhard Lanik erfreut über die Mobilitätsinitiative, die von Oberverwaltungsinspektor Vanda Leberecht ins Spiel gebracht wurde. Zum Einsatz kommt der allwettertaugliche Puma SA 330 von Aérospatiale mit Wechselbesatzung, wie Delana Felcher notierte (links).

Bald mit Puma unterwegs
Bald mit Puma unterwegs